Über mich - den Ampel Tomi

Nochmals ein herzliches Willkommen auf meiner Website, und besonders, in meiner leuchtenden Welt.

 

Mein Name ist Tom Seeberger, geboren im Januar 1999, aus Dresden, und bekannt unter dem Namen "Ampel Tomi". Was hat es damit auf sich? Kurze Geschichstunde:

 

Wo komm ich her, wo will ich hin?

Wie bereits erwähnt, bin ich in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden aufgewachsen und lebe dort auch heute noch.

 

Wie komm ich zu meinem Namen "Ampel Tomi"?

Dieser Name gehört zu meinem ungewöhlichen Hobby, welches aus der Interesse für Lichtsignalanlagen und Verkehrstechnik besteht. Tomi (Tommy gesprochen), ist mein Spitzname, wie er sich in meiner Familie, samt der Schreibweise, etabliert hat. Mein ausgeprägtes Interesse für Ampeln setzte das selbige Wort vorn dran, und seit dem trage ich den Namen Ampel Tomi.

 

Seit wann interessiere ich mich für Ampeln und Verkehrstechnik?

Mit einem stolzen Alter von drei Jahren hab ich mich schon für Verkehrsampeln interessiert. Mein Vater ist Fahrlehrer, und als Kind durfte ich oft hinten im Fahrschulauto mitfahren - quer durch die Stadt, die viele Ampeln hat. Das bunt leuchtende Treiben und die geregelten Schaltvorgänge haben mich schon damals fasziniert. Kernstück des ganzen war die Begenung mit der letzten DDR-LSA, welche bis circa 2003 ihren Dienst an der Kreuzung "Königsbrücker Str./ Bischofsweg" verrichtet hat. Mir viel auf, dass diese Ampel anders ist, als die anderen, und schon begann ich Ampeln miteinander zu vergleichen. Mir vielen unterschiedliche Gehäuseformen und Farben auf, der Unterschied zwischen Ostmännchen und Westmännchen, und konnte mir sogar die Bedeutung von Straßenbahnsignalen erklären. Blöckeweise hab ich alles Zuhause aufgemalt, was ich in der Stadt gesehen hab, und Spielzuegampeln haben mein Zimmer beleuchtet. Das ganze ging bis ins Jahr 2010, seit dem bin ich Verkehrsampelhistoriker.

 

Wann kam die erste Ampel, und wie viele sind es, die ich besitze?

Meine erste Ampel erhielt ich 2010 von meinen Eltern, nach dem ich mir so lange eine echt eigene Ampel gewünscht hatte. Es sollte eigentlich nur die eine bleiben, aber ich konnte mich der Faszination nicht entziehen, knüpfte die ersten Kontakte zu meinen heute geschätzen Kollegen, und baute die Verkehrsampelsammlung mit Ehrgeiz bis zum aktuellen Tag weiter aus. Mittlerweile sind es knapp über 300 Sammlerstücke, welche ich mein Eigen nennen darf.

 

Wie viele gibt es, die sich für das gleiche Thema interessieren?

Es gibt doch mehr Leute als man denkt, die sich für das Thema interessieren, aber viele in dem Sinne, sind es nicht. Besonders möchte ich meine engen Freunde Falk, Patrick, Janne und Alex benennen, mit denen ich auch am engsten zusammenarbeite. Mit ihnen konnte ich schon viele tolle Projekte und Missionen auf die Beine stellen, die all unsere Sammlungen bereichert haben. An der Stelle einen lieben Gruß, und ein Dankeschön, für die Freundschaft!

Am allerwichtigsten ist mir eine Person, die ich stolz meinen besten Kumpel nennen darf, der Alpha unter den Verkehrsampelhistorikern/ Verkehrsampelsammlern ist, und mit dem ich jetzt schon viele Jahre Seite an Seite für den erhalt der verkehrstechnischen Geschichte kämpfen darf. Damit ist niemand geringeres gemeint, als André Jagiolka von www.ampelplanet.de. Seit 2012 kennen wir uns, und schnell entwickelte sich eine Dynamik, welche nicht nur unseren Sammlungen zu Gute kam, sondern auch viel Anerkennung brachte, und viele Projekte möglich machte.

Leider gibt es auch Schicksalsschläge, welche die Zahl der Interessensgleichen zum wanken bringt und gebracht hat. Viele gute Leute, auch die man kannte, haben dieses Hobby aufgegeben oder sich zurück gezogen. Streitigkeiten, Platzprobleme oder Persönliche Probleme sind meist der Grund, warum der ein oder andere auf einmal verschwindet. Doch das ist noch verkraftbar..

Im Jahre 2014 ereilte die Ampelsammler- und Historikergemeinschaft ein Schicksal, welches heute noch tiefe Betroffenheit auslöst. Im Herbst des genannten Jahres, verstarb der legendäre Ampel Olaf, ein großer und bekannter Sammler aus Hamburg. Leider viel zu früh, viel zu unerwartet... 

Ich hatte mir leider immer nur vorgenommen, einmal zu Olaf Kontakt aufzunehmen, und habe den Fehler gemacht, es immer wieder aufzuschieben. Als ich meine Grüße ins Krankenhaus überbringen ließ, war es leider schon zu spät. 

Lieber Olaf, ich hoffe, dass es im Himmel besseres Internet gibt als in Deutschland, und dass Du diese Zeilen liest. Ich verneige mich vor Deiner Leistung als Verkehrsampelhistoriker und wünsche Dir da, wo Du nun bist, alles Liebe. Du warst mit einer der Sammler, zu denen ich aufgesehen habe, als ich noch ganz "klein" war. Danke!

 

Wer meine Sammlerkollegen kennenlernen möchte, der besuche bitte die Seite "Mehr Rot,Gelb,Grün?". Dort befinden sich die Links zu den Websites der Kollegen.

 

Hat dieses Hobby eigentlich ein Ziel?

Der Kern der Verkehrsampelhistoriker ist, die Geschichte der Verkehrstechnik zu schützen und am Leben zu erhalten. Denn diese ist garnicht mal so uninteressant. Das können wir nur, in dem wir die Fakten zusammentragen, aufarbeiten und zusammenfassen, und mit Praxisbeispielen, die unsere Verkehrsampensammlungen darstellen.

Den die Ampel ist eigentlich faszinierender als man denkt: es ist ein Objekt, dem wir hundertfach am Tag begegnen, der eine komplizierte Technik und eine interessante Geschichte hat, und worüber wir als Normalbürger am wenigsten wissen.

 

Wie steh ich selbst zu Ampel?

Die Frage ist eigentlich überflüssig, aber wird manchmal gern gestellt.

Für viele ist die Ampel nur ein Verkehrshindernis. Für mich ist sie ein Freund, der immer da ist. Die Signalanlagentechnik steckt voller Geschichte: Von einer Gaslaterne, die mittels einer Blende mal Rot und mal Grün leuchten konnte, so sind wir heute bei weit über tausend verschiedenen Modellen, Ausführungen, Generationen und Entwicklungen. Diese Technik und geschichtliche Entwicklung muss geschützt werden, was wir mit unseren Tätigkeiten erreichen. Und gerade in unserer schnelllebigen Welt, finde ich es persönlich eigentlich schön, auch mal zu einer Pause gezwungen zu werden, und mal kurz inne zu halten.

Und wenn die Tage noch so grau und dunkel sind, das fröhliche bunte Treiben der Lampen, rettet mir persönlich jeden Tag.

 

Was mach ich beruflich?

Seit 2018 arbeite ich bei einer Verkehrstechnikfirma in Dresden. Zu meinen Aufgaben gehören dort die Montage, Aufbau und Umbau von Ampelanlagen, Enstörungen und Bereitschaftsdienst, Wartung und Instandhaltung, und die Pflege des Lagers sowie die Vorbereitung aller möglichen Projekte.

 

 

 

Ich denke, das sollte das wichtigste sein, was es sowohl über meine Wenigkeit, als auch über das Hobby des Verkehrsampelhistorikers zu berichten gibt. Wenn es fragen gibt, dann bitte ich um eine Nachricht über das Kontaktformular oder üder die Mailadresse, beides zufinden unter "Team und Kontakt"

 

 

Zum Schluss möchte ich mich sowohl für die Aufmerksamkeit, als auch für jeglichen Support bedanken, und hoffe, Verständis und vielleicht auch ebenfalls Interesse vermitteln zu können.

 

Euer

Tom Seeberger

Ampel Tomi

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©Tom Seeberger